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    Peeggy Schmah Tierhomöopathie und Tumorerkrankungen

    Tumorerkrankungen beim Tier

    Es ist wirklich so. Seit etwa einem Jahr hat sich das Klientel meiner Praxistätigkeit für Tiere noch einmal grundlegend verändert. Vorbei sind die Zeiten einer „einfachen“ Arthrose des alternden Pferdes, einer Verhaltensauffälligkeit des Zwergschnauzers oder der Unsauberkeit einer gestressten Mieze.

    Die Anfragen nach einer homöopathischen Begleitung bei einer handfesten Tumorerkrankung des Haustieres häufen sich gewaltig. Es sei jetzt einmal dahingestellt, ob es wirklich so viel mehr Erkrankungsfälle gibt. Ich glaube, ein zunehmendes Verantwortungsgefühll des Tierhalters spielt eine grosse Rolle. Es wird nicht mehr alles geglaubt und hingenommen, was vorher als allgemeingültig erklärt wurde. Es wird mehr recherchiert, gesucht und gelesen. Mit allen bekannnten Vor- und Nachteilen unserer vernetzen Welt.

    Was interessiert die Leser? Was berührt und bewegt den Tierhalter am meisten? Und was kann auch „Dr. Google“ nicht beantworten?

    Etwas, das bei jeder homöopathischen Begleitung früher oder später auftaucht, ist die Angst vor Reaktionen. Beim Vierbeiner selbst oder auch innerhalb der Familie. Steckt ein heftiges „Familienpaket“ dahinter, was nicht immer so sein muss, sich aber häufig als problematisch herausstellt, ist der Mensch mindestens genauso gefordert, wie das erkrankte Tier selbst. Unsere tierischen Freunde möchten mithelfen, die Probleme zu lösen. Das ist ihnen nicht immer möglich. Der Mensch macht sich zusätzlich Sorgen, wenn zusätzlich zum Familienthema auch noch das geliebte Haustier schwer krank wird. Der eigene Anteil wird dabei nicht nur übersehen, sondern auch allzugerne negiert. „Was hat denn die Tumorerkrankung meines Hundes mit mir zu tun? Das ist ganz 'normal'“. Wir alle sind betriebsblind, wenn es um die eigene Situation geht. Das kann ich von mir selbst bestätigen. 

    Das muss nicht so ein, kann aber gewaltige Auswirkungen haben. In meinem Buch Phänomene zwischen Mensch und Tier beschreibe ich einige Beispiele. Viele Betroffene finden sich in den Geschichten wieder. Gleich anschliessend  taucht das Thema „Schuld“ auf. Auch hierüber gibt es ein Kapitel.

    Oft genug stoße ich an meine – meist selbstgemachten -  therapeutischen Glaubenssätze, wenn es darum geht, die Zusammenhänge und Verknüpfungen zu begleiten. Wie soll es bei diesem riesigen Paket zu einer gesunden Lösung für alle Beteiligten kommen? Ein Satz, der mich in meiner anfänglichen Lehrzeit beeindruckt, aber auch frustriert hat: „Der Organismus sucht nach einer Lösung, er gibt sein Bestes …“ Leider bleibt es oft bei dem Versuch … Genauso geht es mir dann. Ich sehe das riesige Thema im Hintergrund und frage mich, wie soll das gehen? … Noch dazu möchte der Tierhalter nur zu gerne von mir wissen, wie das abläuft … verständlich aus seiner Sicht. Ich betone immer wieder, dass nicht wir (Therapeut ebenso wie der Tierhalter) die Dynamik vorgeben, sondern das erkrankte Tier. Das nötigt uns (auch wieder dem Therapeuten und dem Tierhalter) jede Menge Vertrauen in den Heilungsprozess ab. Wir unterstützen diesen Prozess, aber wir bestimmen und kontrollieren ihn nicht. Die Arzneigabe richtet sich nach diesen Reaktionen.

    Und da sind wir wieder am Anfang: Der Angst vor Reaktionen. Ich bin so froh, dass es heute mithilfe der Miasmatik in der Homöopathie möglich ist, den Heilungsverlauf zu erkennen und zu beurteilen. Wenn ich dem Tierhalter vermitteln kann, was sein Tier schon alles geschafft hat, oft in erstaunlich kurzer Zeit, auch wenn der Tumor selbst noch nicht ganz überflüssig geworden ist, dann ist der Mensch eher bereit, den oft schwierigen Weg mitzugehen.

    Mindestens genauso beeindruckt bin ich von Reaktionen in den Familien selbst. Werden anfangs anstehende Themen deutlicher und dringlicher, so kann eine gut gewählte homöopathische Arznei helfen, Lösungen zu finden.

    Erinnern wir uns an den physikalischen Energiererhaltungssatz: „Energie geht nicht verloren, sie kann aber in eine andere Form umgewandelt werden“.

    Die Arzneikraft nimmt nicht einfach nur „weg“. Die Information der Arznei beinhaltet das Krankhafte wie auch das gesunde Potential. Das steht dem Kranken zur Verfügung. Nie erfahrene Antworten lassen neue Erfahrungen entstehen und nie zuvor gekannte Lösungen anstreben, für alle Beteiligten!

    Darf ich als Therapeut dies erleben, bin ich versöhnt mit meinem Vertrauen in die Natur und die Homöopathie und verbeuge mich einmal mehr vor der Intelligenz des Organismus.

    In meinem Newsletter informiere ich regelmäßig über aktuelle Ereignisse, Vorträge und Kurse.

    Alle an dieser Stelle gemachten Aussagen von mir entbinden den Leser nicht von der Verpflichtung, eigenverantwortlich zu handeln. Sie ersetzen keine Diagnose-Stellung von einem ausgebildeten Therapeuten.